Hyperbare Sauerstofftherapie (HBOT)
Heilung auf Zellebene
Was ist die Hyperbare Sauerstofftherapie (HBOT)?
Die HBOT ist eine innovative medizinische Behandlung, bei der 100 % reiner Sauerstoff unter erhöhtem Umgebungsdruck (1,4–3,0 ATA) in einer speziellen Druckkammer eingeatmet wird. Dies erhöht die Sauerstoffkonzentration im Blutplasma drastisch und verbessert die Gewebeversorgung – selbst in Bereichen mit eingeschränkter Durchblutung. Dadurch wird die Zellregeneration gefördert, Entzündungen reduziert und Heilungsprozesse beschleunigt.
Wie funktioniert die HBOT?
- Erhöhte Zellregeneration: Steigerung der Mitochondrienfunktion zur Produktion von ATP – der Energiequelle der Zellen.
- Förderung der Wundheilung: Beschleunigung der Kollagensynthese und Bildung neuer Blutgefäße (Angiogenese).
- Reduzierung von Entzündungen: Senkung proinflammatorischer Zytokine wie TNF-α und IL-6.
- Verbesserte Sauerstoffversorgung: Auch in schwer zugängliche, schlecht durchblutete Areale.
- Unterstützung der Entgiftung: Förderung der Ausscheidung von Toxinen und Schwermetallen durch den erhöhten Sauerstoffgehalt.
- Optimierung der Schlafqualität: Bessere Sauerstoffversorgung des Gehirns kann zu tieferem und erholsameren Schlaf führen.
Was sind die Vorteile der Hyperbaren Sauerstofftherapie:
Wundheilung und Geweberegeneration:
Signifikante Verbesserung bei chronischen Wunden, wie z. B. diabetischen Fußulzera. Studien zeigen eine Heilungsrate von bis zu 50 %.
Neurologische Rehabilitation:
Fördert kognitive Funktionen und die Regeneration nach Schlaganfällen oder Schädel-Hirn-Trauma.
Sportliche Erholung:
Reduziert oxidative Muskelschäden und verkürzt Erholungszeiten nach intensiven Belastungen.
Immunstärkung:
Erhöhte Sauerstoffverfügbarkeit verbessert die Abwehrkraft gegen Infektionen.
Unterstützung bei Long-COVID:
Studien belegen eine Verbesserung der Sauerstoffversorgung und eine Reduktion von Erschöpfungssymptomen bei Long-COVID-Patienten.
Entzündungshemmung:
Hilft bei chronischen Entzündungen und Autoimmunerkrankungen.
Postoperative Regeneration:
Beschleunigung des Heilungsprozesses nach Operationen und Verringerung von Komplikationen.
Kognitive Leistungssteigerung:
Optimiert die Sauerstoffzufuhr im Gehirn, was Konzentration und Fokus verbessert.
Wie läuft eine HBOT-Sitzung ab?
- 60 Minuten: Leichte Regeneration und Sauerstoffaufnahme
- 90 Minuten: Tiefergehende therapeutische Wirkung
- 120 Minuten: Intensivtherapie bei chronischen Erkrankungen
Warum AHI?
Im AHI bieten wir Ihnen eine maßgeschneiderte HBOT-Therapie, die individuell auf Ihre Bedürfnisse abgestimmt ist. Unsere moderne Druckkammer-Technologie gewährleistet eine sichere und effektive Behandlung mit optimaler Betreuung durch unser qualifiziertes Team.
Gleichzeitig bietet Ihnen unsere Druckkammer ein hohes Maß an Komfort: Sie können persönliche Geräte wie Handy, Laptop oder Kopfhörer mitnehmen und die Therapiezeit auf Wunsch entspannt zum Arbeiten oder für Filme und Serien (z. B. Netflix) nutzen.
Häufig gestellte Fragen (FAQ):
Ist die Hyperbare Sauerstofftherapie (HBOT) sicher?
Wie viele Sitzungen Hyperbare Sauerstofftherapie (HBOT) sind empfohlen?
Kann HBOT die sportliche Leistungsfähigkeit steigern?
Gibt es Nebenwirkungen der Hyperbare Sauerstofftherapie (HBOT)?
Wer sollte die Hyperbare Sauerstofftherapie (HBOT) nicht anwenden?
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Wissenschaftliche Studien und Quellenverzeichnis:
- Mechanismen und Wirksamkeit: Thom SR. „Hyperbaric oxygen: its mechanisms and efficacy.“ Plastic and Reconstructive Surgery, 2011. DOI: 10.1097/PRS.0b013e318221da05
- HBOT und chronische Wunden: Undersea & Hyperbaric Medicine, 2013. DOI: 10.22462/uhm.2013.1.003
- HBOT in der postoperativen Regeneration: Bakker et al. (2010). Journal of Orthopedic Surgery. DOI: 10.1177/0363546510376752
- HBOT bei neurologischer Rehabilitation: Efrati et al. (2013). PLOS ONE. DOI: 10.1371/journal.pone.0063702
- HBOT zur Behandlung von Long-COVID: Robbins et al. (2022). Journal of Clinical Medicine. DOI: 10.3390/jcm11175234
- HBOT und sportliche Regeneration: Bennett et al. (2018). British Journal of Sports Medicine. DOI: 10.1136/bjsports-2017-098672